26.07.2006
Österreich und ihre Amis
Nachdem wir uns als Dritter unserer Gruppe für die Endrunde qualifizierten, mussten wir gegen den zweiten aus der anderen Gruppe spielen, die Austria Sharx.
Die Sharx haben sich von uns eine Portion Respekt verdient, denn sie haben am Abend davor in dem längsten Spiel, welches ich je gesehen habe, im zehnten Inning 1 zu 0 gegen Nice Cavigal gewonnen.v Die Österreicher hatten eine starke Line-up, welches auch durch die vier amerikanischen Feldspieler ( Pitcher, Catcher, 3rd Base und Short Stop) bedingt war. Wir wussten, dies wird eine knappe Hose und uns war auch klar, dass wir sehr konzentriert und ohne Fehler spielen mussten um dieses Spiel zu gewinnen. Leider konnten wir unsere gesetzten Ziele nicht einhalten und haben durch Unaufmerksamkeiten und Fehlern im Feld im ersten Inning vier Runs kassiert. Vier Runs sind ziemlich viel und auch sehr schwer gegen die fehlerfreie Pitcherin der Sharx nachzuholen, denn sie hatte bis dahin einen ERA von 0.0.v Und es gelang uns auch nicht auf die 4 Punkte zu antworten. Das zweite Inning fing genauso an, wie das erste Inning aufgehört hatte: unaufmerksam. Also bekamen wir wieder durch Feldfehler zwei Runs eingeschenkt. Nun stand es also 6 zu 0.

Leider konnten wir gegen das sehr dominante Pitching und das solide Feldspiel der Österreicher nichts zählbares auf das Scoreboard bringen. Zu Beginn des Spieles machten uns 40 °C ziemlich zu schaffen, denn es war so unglaublich heiß, dass man alleine schon durch das einfache Stehen schwitzte. Mitte des dritten Innings zog ein ganz schon starker Wind auf, der uns im vierten Inning erst starken und im fünften sehr starken Regen brachte, woraufhin das Spiel erstmals abgebrochen werden musste.
Noch stand es 6 zu 0 für die Sharx, doch durch einen Bunt und einem Hit by Pitch hatten die Knights zwei Bases besetzt und ich spürte richtig, „da könnte vielleicht noch was gehen!“ Leider schaffte man es nicht was zählbares auf das Scoreboard zu bekommen. Aber das Spiel hatte ja noch ein Inning, und wer weiß was alles noch passieren mag. Wir sollten nämlich das siebte Inning mit dem „Dicken Ende der Line up“ starten. Leider kam es nicht mehr dazu, denn es regnete murmelgroße Regentropfen vom Himmel, die ziemlich schmerzhaft auf die Haut prallten. Also wurde das Spiel abgebrochen, da weder das Spielfeld bespielbar war, noch der Regen aufhörte. Schnell verwandelte sich das Infield zu einer riesengroßen Pfütze und ich dachte, „Mensch, da sieht man mal, auch die italienischen Plätze können keinen Regen ab“.



zurück zu news