16.06.2007
Mehr Schlamm als Schlacht in Hamburg

Spiel 1:

Schon zu Spielbeginn war das Wetter in Hamburg nicht wie gewünscht schön, es hatte bereits in der Nacht heftig geregnet und auch am Morgen fielen immer wieder Tropfen vom Himmel. Mit vereinten Kräften und einer kurzen Verspätung durch die massiven Trockenlegungs-Maßnahmen ging es dann mit dem Spiel los. Zwar konnte Alina vom Bruck als leadoff für Wesseling per walk auf Base kommen, sie rückte sogar im Weiteren bis aufs 3. Base vor, konnte aber keinen Run erzielen.

Die Knights starteten in ihrer Offensive mit 2 Aus, doch darauf folgten back to back walks. Ein rbi single von Brie Hout sorgte für die frühe Führung der Knights bevor die Vermins das Inning beenden konnten. Auch im 2. Inning schafften es Vermins auf Base, einen Run konnten sie jedoch dank eines gezielten Wurfs von Afsoon Alipour an die Homeplate, nicht erzielen. Die Knights dagegen hatten ihr "großes Inning" im zweiten Durchgang. 3 hits zusammen mit 4 walks ergaben 4 runs und einen Zwischenstand von 5:0. Der Pitcherwechsel von Daniela Schulte auf Carina Baron brachte dann ein zügiges Ende der Offensive der Knights. Im 3. Inning dann der erste run für Wesseling durch Alina vom Bruck, die durch einen single aufs Base gelangt war. Mehr sollte den Vermins aber nicht gelingen. Für die Hamburgerinnen eröffnete die gerade eingewechselte Günes Jagenteufel mit einem double, nach dem triple von Vivian Melzer der direkt folgte, war der Arbeitstag für Carina Baron als Pitcher beendet und Claudia Volkmann musste übernehmen. Auf einen illegalen Pitch durfte Vivian Melzer unbehelligt nach Hause laufen zum Zwischenstand von 7:1.

Das 4. Inning brachte für beide Teams nichts Neues. Bis dahin hatte es bereits mehrere Unterbrechungen wegen Regen gegeben. Im 5. Inning konnten die Vermins noch einmal eine Aufholjagd starten. Nach 2 walks und einem 2 rbi double von Martina Philipp stand es nur noch 7:3 aus Sicht der Knights. Im 5. Inning musste das Spiel erneut wegen Regen unterbrochen werden (bei 2 Aus und 2 Strikes). Die Knights konnten ihre Schlagchance nicht nutzen und auch die Vermins brachten im 6. Inning nichts Zählbares zu Stande. Nach einem extrem langen Atbat von Kea Hammann in der unteren Hälfte des 6. Innings, das mit walk endete, öffnete der Himmel endgültig seine Schleusen. Innerhalb kürzester Zeit stand das Wasser zentimeterhoch auf dem Bosseplatz. Das war das vorzeitige Ende des Spieltags.

R H E
Vermins 3 5 0
Knights 7 8 1


Nach dem großen regen mussten die Knights den Platz noch einmal versuchen für den Sonntag vorzubereiten, denn auch an diesem Tag sollte gespielt werden gegen die Strausberg Pandoras. Uli Lauven ETV Hamburg Knights
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