17.06.2007
Geplatzter Knoten bei den Ritterchen
Am Donnerstag den 17.06.07 trudelten jede Menge kleine Ritter auf dem Bosseplatz ein. Eigentlich nichts ungewöhnliches. Jedoch wurde diesmal nicht trainiert, sonder es stand ein Spiel gegen die Marines an.
Aus den Spielberichten der letzten Begegnung mit den Marines entnimmt man, dass wir bis jetzt gegen dieses Team noch nichts reißen konnten. Ein total verpatztes Extra- Inning im letzten Spiel setzte unserer unglücklichen Serie die Krone auf. Doch das sollte uns heute nicht beeinflussen.

Für uns pitchten Luca, Lisa und Robyn.
Im ersten Inning kassierten wir nur zwei Punkte waren aber noch ziemlich verträumt in der Offensive und so kam es, dass unsere ersten drei Spielerinnen gleichzeitig drei Aus waren.

Im zweiten Inning jedoch hatten wir uns eingespielt. Wir schafften drei schnelle Aus und ließen die Marines nur einmal punkten.

Im Gegenzug brachten Lisa, Luca und Nhu drei Punkte für uns nach Hause. Dieses gute Ergebnis konnten wir im nächsten Inning verdoppeln. Und so stand es nach dem dritten Inning 6:4 für uns.

Vielleicht kamen jetzt doch die Erinnerungen an das verhasste Extra- Inning zurück, vielleicht war es auch einfach nur unsere traditionelle "Einbruch- Phase" im fünften Inning wollte einfach nichts mehr funktionieren. Die Marines konnten von jeder Menge Base- on- Balls und unserer Unkonzentriertheit profitieren und ganze fünf Punkte machen.
Und doch verlief unsere "Einbruch- Phase" anders als sonst. Diesmal gab es keine hängenden Schultern und leere Blicke. Die Marines lagen mit nur drei Punkten in Führung und wir hatten schon viel höhere Spielstände wieder eingeholt. Und obwohl wir in der Offensive die wichtigen Punkte nicht holen konnten( zwei Strike- Outs und ein Aus am ersten Base), ließen wir die Köpfe nicht hängen. Wir wurden belohnt: Nach einem Fly-Out und zwei Strike- Outs, sensationell gepitcht von Robyn, schickten wir die Marines punktelos ins Dogout zurück.

Nun hatten wir noch ein letztes Mal die Chance das Spiel zu drehen.
Alle waren dabei, wer nicht schlug stand brüllend und singend am Zaun.

Es half: Robyn und Luca brachten zwei Punkte ein. Zwei weitere brauchten wir für einen Sieg. Schließlich war es Pegah, unsere unerfahrenste Spielerin, die mit einem harten Schlag ins Rightfield Nhu und Kristina nach Hause brachte.

Der Knoten war geplatzt. Nach all dem Pech und der Frustration in den letzten Spielen waren wir jetzt endlich mit dem verdienten Sieg belohnt worden. Wieder einmal war bewiesen worden, dass es sich lohnt die Motivation zu behalten und weiterzukämpfen.

Und die ausgelassene Stimmung nach dem Spiel bestätigte noch einmal: So etwas ist 1000x besser als Training!
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